Zukunft gestalten

Berufsorientierung

Die schulische Berufsorientierung am Geschwister-Scholl-Gymnasium wird als Prozess gestaltet.

Wir orientieren uns an:

  • Synergie-Effekten der Zusammenarbeit vieler Professionen (Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit; Zusammenarbeit mit einer Sonderpädagogin);
  • Kontakten mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft (Austausch mit Partnern in Hochschule und Wirtschaft; Kooperation mit verschiedenen Experten; Berufsinformation durch die Bundesagentur für Arbeit);
  • praxisnaher und beruflicher Orientierung für Schülerinnen und Schüler (Kompetenzanalyse; Berufsfelderkundung und Betriebspraktikum; Bewerbungstraining; Uni-Trainees; Talentscouting Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf);
  • aktiver Beteiligung der Eltern (Informationsveranstaltungen, Beratungen, Austausch).

Die Berufskoordinatorinnen sind Frau Finkmann (ninja.finkmann@schule.duesseldorf.de) und Frau Thomas-Tecklenborg (stephanie.thomastecklenborg@schule.duesseldorf.de).

Alle Fächer leisten bereits ab Sekundarstufe I durch ihre spezifische Förderung von Kompetenzen und durch ihren Lebens- bzw. Arbeitsweltbezug ihren Beitrag. Ergänzt wird das Angebot durch vertiefende Praxisangebote: AG Eine-Welt-Laden, AG Veranstaltungstechnik, AG Schulsanitätsdienst, AG „Schüler helfen Schülern“, AG Streitschlichtung, Catering bei Abendveranstaltungen, Projektwoche zur Nachhaltigkeit, verantwortliche Mitarbeit in der Bibliothek.

Frau Nagel von der Bundesagentur für Arbeit bietet neben regelmäßigen Sprechstunden und Infoveranstaltungen am zweiten Elternsprechtag im Jahr eine eigene Sprechstunde an.

In den Jahrgängen 5-7 lernen die Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht erste Berufe und Berufsfelder kennen (Lehrfilme, fachspezifische Methoden). 

In Jahrgangsstufe 8  starten wir mit der Potenzialanalyse. Dazu wird ein zentraler Elternabend veranstaltet. Im Anschluss an die Potenzialanalyse besteht das Angebot, dass sich die Eltern mit ihren Kindern und der Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit zu einem gemeinsamen Beratungsgespräch zusammenfinden.

Im zweiten Halbjahr werden an drei einheitlich festgelegten Tagen die Berufsfelderkundungen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler sind für die Bewerbung selbst verantwortlich und weisen ihre Teilnahme in Betrieben an zwei Tagen durch einen Laufzettel nach. Dabei erfahren sie am ersten Tag die Arbeitswelt ihrer Eltern, nehmen am zweiten Tag am sog. Zukunftstag (Girls- bzw. Boys-Day) teil. Die Teilnahme an Berufsmessen und den Tagen der Düsseldorfer Studien- und Berufsorientierung DTSBO ist individuell möglich.

In der Jahrgangsstufe 9 geht es noch mehr in die Praxis der Arbeitswelt: Dazu bewerben sich die Schülerinnen und Schüler für das Berufspraktikum. Orientierung bietet dazu der Besuch im BIZ im Rahmen des Politikunterrichts. Individuell kann an Praxiskursen teilgenommen werden. 

Die Berufsorientierung in der Einführungsphase (EF) startet mit einem zweiwöchigen Schülerbetriebspraktikum. Am Ende des Schuljahres finden die Uni-Trainees statt.

In den drei Jahren der Oberstufe (EF, Q1, Q2) nehmen die Schülerinnen und Schüler an fünf Praxiselementetagen teil, darunter ein- bzw. mehrtägige Veranstaltungen vom Workshop bis zu Schnuppertagen an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Frau Nagel von der Studien- und Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit führt außerdem verschiedene Informationsveranstaltungen durch (EF: Was kostet das Leben? Q1: Duales Studium; Bewerbung für die Ausbildung; SET- Selbsterkundungstool; Q2: Bewerbung für das Studium, auch im Ausland; Überbrückungsmöglichkeiten) und bietet individuelle Schulsprechstunden an.

Schülerinnen und Schülern, die ein spezifisches Zusatzangebot benötigen und/oder einen besonderen Förderbedarf haben, bieten wird:

  • Beratung durch Fachkräfte der Reha-Beratung;
  • KAoA-Star (für Jugendliche mit (Schwer-)Behinderung und/oder Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung; am Geschwister-Scholl Gymnasium im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung);
  • KAoA-kompakt (für Neuzugewanderte in der Jahrgangsstufe 10; für Neuzugewanderte, die gemäß §38 SchuIG der Schulpflicht in der Sekundarstufe II unterliegen und noch nicht über die erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse verfügen und deshalb in einer Internationalen Förderklasse beschult werden; für Jugendliche in Jahrgangsstufe 10, die aufgrund (Wohnort-)Wechsels keine Erstberufsorientierung erhalten haben).

 Link zum Kooperationsvertrag der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Ninja Finkmann und Stephanie Thomas-Tecklenborg​