Grundlagen / Vorstellung des Faches

Erdkunde

Die Gemeinsamkeit des Faches mit dem SCHOLL-Gedanken in Bezug auf Nachhaltigkeit besteht vor allem durch die Implementierung im schulinternen Curriculum. Die Fachschaft ist eng mit dem Nachhaltigkeitskonzept der Fachschaft verwoben und wird durch Teile der Fachschaft im Besonderen gepflegt.

Das Fach Geographie gehört zu den Gesellschaftswissenschaften und wird am Geschwister-Scholl- Gymnasium Düsseldorf in den Jahrgangsstufen 5, 7, 9 und der durchgehend in der Sekundarstufe II unterrichtet. In der Sekundarstufe II gibt es Grundkurse sowie regelmäßig Leistungskurse, die bei uns eine langjährige Tradition haben und sich großer Beliebtheit erfreuen. Bei Interesse werden Projektkurse angeboten. Darüber hinaus bieten wir Erdkunde-Politik-Kurse im Differenzierungsbereich in der 8. und 9. Klasse an, sodass ein fächerübergreifendes Lernen ermöglicht wird. Für den Fachunterricht stehen zwei medial ausgestattete Räume zur Verfügung.

Zu den physisch-geographischen Schwerpunkten im Unterricht gehören die Themen Plattentektonik, Vulkanismus, Erdbeben, Tsunamis, tropische Wirbelstürme und Klimageographie, die Beleuchtungszonen sowie Klima- und Landschaftszonen.
Zu den humangeographischen Schwerpunkten gehören die Themen Landwirtschaft, Stadtentwicklung, Wirtschaftsregionen im Wandel, Standortanalysen, weltweite Disparitäten, Demographie und Migration, Globalisierung, Tourismus und fossile sowie regenerative Energieträger. Eine vollstände Übersicht aller Unterrichtsthemen und -inhalte finden sich im schulinternen Curriculum wieder.

Um sich die geographischen Sachverhalte anzueignen, lernen die Schülerinnen und Schüler differenzierte Arbeitsmethoden kennen: Einerseits lernen sie Diagramme, Statistiken, Karten, Luftbilder und Grafiken auszuwerten, andererseits lernen sie, ihr Wissen mithilfe von Concept Maps und Wirkungsgefügen zu vernetzen und strukturieren. Um die Welt in den Klassenraum zu holen, bedienen wir uns zahlreicher GIS (Geographische Informationssysteme) wie Google Street View oder Google Earth und nutzen darüber hinaus auch Aufenthalte in unserem zweiten Haus Hitzenlinde, um Unterrichtsinhalte praktisch zu erfahren. So fragen wir uns unter anderem, wie die Alpen entstanden sind und hinterfragen die Chancen und Risiken des Skitourismus in den Alpen – und somit auch unser eigenes Verhalten.