Berufsorientierung

Berufsorientierung

Im Lauf der Schulzeit werden die Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichsten Fächern immer wieder mit Fragen konfrontiert, die sie zu einer Auseinandersetzung mit ihrer zukünftigen Lebens- und Arbeitswelt herausfordern sollen. Um die Schülerinnen und Schüler gezielt im Prozess der Berufsfindung zu fördern und individuell zu unterstützen, haben wir folgende Bausteine entwickelt:

Baustein I

Zu Beginn der Jahrgangsstufe 9 findet in Kooperation der Fächer Politik und Deutsch „Berufswahlunterricht“ statt, in dem vielfältige Aspekte thematisiert und berufsbezogene Schreibformen eingeübt werden, zum Beispiel: Lebenslauf/Bewerbungsschreiben/Bewerbungsgespräch; Zukunftsvisionen/Stärken, Interessen und Fähigkeiten; Arbeitswelt und Berufe im Wandel; Ausbildung und Arbeitsmarkt; Informationsbeschaffung bzw. Berufsrecherche und Experteninterview; Ausbildung oder Studium/Erwartungen der Wirtschaft an Berufseinsteiger usw.
Gleichzeitig bereiten wir die Schülerinnen und Schüler auf das Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 10 vor.
Im Rahmen dieser Aktivitäten bieten wir den Schülerinnen und Schülern auch die Möglichkeit, am Berufseignungstest des GEVA-Instituts teilzunehmen.

Baustein II

In der Jahrgangsstufe 9 (gegen Ende des ersten Halbjahres) durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler des Scholl ein Bewerbertraining, welches klassenweise bei uns im Hause durchgeführt wird. Zu diesem Zweck kommen externe Trainer (z. B. von der Barmer-GEK oder der AOK) in die Schule, um jede Klasse einen Tag lang für Bewerbungen aller Art fit zu machen. Das Bewerbertraining kann an den Unterricht des ersten Halbjahres anknüpfen und hier ergänzend wirken, Hilfen zum Erstellen der Bewerbungsmappen liefern, aber auch Informationen zum Verhalten bei Vorstellungsgesprächen vermitteln. Praktische Übungen geben dann die notwendige Sicherheit für ein erfolgreiches Auftreten bei Bewerbungen – zum Beispiel für einen Praktikumsplatz im Berufsorientierungspraktikum in Jahr-gangsstufe 10.

Baustein III

In der Jahrgangsstufe 10 absolvieren alle Schülerinnen und Schüler ein 14-tägiges Betriebspraktikum. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich den Betrieb, in dem sie das Praktikum durchführen möchten, selbst aus – entsprechend ihrer eigenen Interessen.
Das Praktikum ist eine gute Möglichkeit, eigene Neigungen und Fähigkeiten besser einzuschätzen und differenziertere Sichtweisen auf eigene Kompetenzen und auf das Berufsleben zu entwickeln. Während des Praktikums, das regelmäßig in den beiden Wochen vor den Herbstferien stattfindet, werden die Schülerinnen und Schüler von einem Lehrer/einer Lehrerin betreut, der sie auch an ihrem Praktikumsplatz besucht.
Ihre Erfahrungen und Beobachtungen legen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an das Praktikum in einem Bericht, den sie anhand eines Leitfadens erstellen, nieder.

Baustein IV

Etwa alle 2 Jahre veranstalten wir an unserer Schule einen Berufsinformationstag: In Workshops, Vorträgen und Gesprächen haben die Schülerinnen und Schüler (Stufen 9-12) die Möglichkeit, viele Informationen zu unterschiedlichsten Berufsbereichen von Fachleuten aus der Praxis zu erhalten.
Bei der letzten Veranstaltung gelang es, 35 verschiedene Unternehmen und Fachleute dafür zu gewinnen. Die Zusammenarbeit mit den Düsseldorfer Wirtschaftsjunioren ist hier besonders hervorzuheben.

Girl’s Day

Für unsere Schülerinnen besteht die Möglichkeit an dem seit einigen Jahren regelmäßig stattfindenden „Girls Day“ in Berufsbereiche hineinzuschnuppern, die für Frauen z. T. immer noch untypisch erscheinen.
Jungen können an diesem Tag auch etwas machen: Sie können sich in den für Männer eher ungewöhnlichen Bereichen (Erziehung, Soziales, Pflege) umschauen.

Studien- und Berufsberatung

Für unsere Oberstufenschülerinnen und -schüler besteht die Möglichkeit der individuellen Beratung durch Mitarbeiter der Berufsberatung der Arbeitsagentur. Organisation und Terminierung erfolgt durch unseren Oberstufenkoordinator. Ebenso können Universitäts-Schnuppertage (an der Heinrich Heine Universität, aber auch an anderen Hochschulen) individuell wahrgenommen werden.