Eine-Welt-Projekt

Eine-Welt-Projekt

Eine-Welt-AG

logo_EWPIm Schuljahr 1993/94 wurde die Eine-Welt-AG gegründet, in der sich v. a. Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe engagieren. Zunächst haben sich die Mitglieder informell mit dem Thema beschäftigt und in einzelnen Pausen fair gehandelte Produkte per „Bauchladen“ angeboten. Seit dem Schuljahr 1997/98 steht dem Projekt die „Glasloge“ im Foyer der Schule zur Verfügung. Hier werden nun während jeder großen Pause diverse „fair“ gehandelte Produkte angeboten und Informationen zur Thematik an Mitschüler weitergegeben. Bei schulischen Veranstaltungen ist der Laden geöffnet, und Mitglieder der AG sind präsent. Unser Engagement basiert auf dem Grundgedanken, dass „jeder Mensch das Recht hat, ein Leben in würdigen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen zu leben!“ Wir engagieren uns, um v. a. gegen Kinderarmut und Kinderarbeit einzutreten. Außerdem unterstützen wir Kinder im Friedensdorf Oberhausen.

Eine-Welt-Projekt und „Fairer“ Handel

Der „Transfair“ – Gedanke beinhaltet, dass der Preis einen gerechten Handel mit den Produzenten in den Herkunftsländern fördert. Die Transfair – Rohstoffe werden bei Kleinbauern in sog. Dritte – Welt – Ländern unabhängig von Weltmarktpreisen zu Festpreisen eingekauft. So können feste Löhne gezahlt und Infrastrukturmaßnahmen gefördert werden. Das Angebot von fair gehandelten Produkten, die z. T. auch aus ökologischem Anbau stammen, soll ein bewusstes und verantwortliches Konsumverhalten fördern und zwar sowohl im Hinblick auf die Nord-Süd-Problematik als auch im Blick auf ökologische Zusammenhänge in der Einen Welt.

Eine-Welt-Projekt und das Friedensdorf Oberhausen

Durch Spenden unterstützt das Eine-Welt-Projekt monatlich das FRIEDENSDORF INTERNATIONAL mit Sitz in Oberhausen. Dieses wurde 1967 als Bürgerinitiative gegründet, um Kindern in Kriegs- und Krisengebieten zu helfen, denen in der Heimat keine ausreichende medizinische Hilfe zu Teil wird. So kommen im Rahmen der Einzelhilfe des Friedensdorfes die unschuldigsten Opfer der Kriege und Krisen nach Deutschland, werden hier medizinisch behandelt, um danach unverzüglich in die Heimat und die Familie zurückzukehren.

Eine-Welt-Projekt und Korken für Kraniche

Des Weiteren haben wir auch eine Korksammelstelle eingerichtet. Der Erlös aus dem Verkauf der Korken (Verarbeitung zu ökologischen Dämmstoffen für den Hausbau) geht an eine Stiftung, die in der Extremadura (Westspanien) die zunehmende Bedrohung der Kork- und Steineichenwälder durch intensive Landwirtschaft (Monokultur) schützen will. Die meisten Kraniche Nordeuropas verbringen in den Eichenwäldern den Winter und sind auf diese angewiesen. Deshalb lautet das Motto des Projektes auch: Korken für Kraniche!

Berichte aus dem Bereich „Nachhaltigkeit“ finden sich HIER im Blog-Bereich „GSG Aktuell“ >>>